Grußwort des 1.Brudermeisters


                                                                      Rainer Busemann

                                                                   

Miteinander sprechen

Und das ohne WhatsApp und Co. von Gesicht zu Gesicht

 

                           Liebe Schützenfamilie, und sehr geehrte Leserinnen und Leser,

                                                                      

am kommenden Wochenende feiert die St.-Johannes Schützenbruderschaft Oberense

wieder Ihr Schützenfest und lädt dazu alle – ob Groß oder Klein, aus nah und fern – ganz herzlich ein. Schon heute freuen wir uns auch auf die musikalischen Darbietungen des Musikvereines Höingen und des Spielmannszuges Hewingsen. Sehr gerne erwähne ich, dass der Musikverein Höingen inzwischen seit 95 Jahren und der Spielmannszug aus Hewingsen seit 60 Jahren dafür sorgen, uns musikalisch zu begeistern. Begeisterung stelle ich auch bei unserem Königspaar Simone Enders und Jörg Junker fest.

Beide freuen sich riesig darauf, mit unserem Prinzen David Danne-Rasche,

unserem Bezirksjungschützenkönig David Vetter

sowie unserem Silberkönigspaar Ulla und Ulrich Westhoff das Fest wieder zu etwas Besonderem zu machen. Da gilt sicher auch das Zitat des österreichischen Dichters Ernst Ferstl, der einmal gesagt hat: „Wo Begeisterung zum Vorschein kommt, verschwindet die Gleichgültigkeit“. Gleichgültigkeit dürfen wir als Schützenbruderschaften auch nicht unseren Werten gegenüber bringen. Einer dieser Werte, unser christlicher Glaube und entsprechendes Handeln, sollte auch in diesen drei tollen Tagen stets im Vordergrund stehen. Daher lade ich alle – und ausdrücklich unsere Jungschützen – ganz herzlich zur Teilnahme an unseren Gottesdiensten ein. Ich bin überzeugt davon, dass unser Ehrenpräses Josef Dohmann uns wieder besonders mit seiner Predigt begeistern wird. Auch das Miteinandersprechen und Zuhören steht auf einem Schützenfest im Mittelpunkt. Heute findet die Kommunikation im Alltag inzwischen viel zu sehr über Whats App, SMS oder Facebook statt. Diese modernen Medien werden auch zukünftig Teil unseres Lebens sein, sicherlich das ein oder andere Mal ihre Vorzüge haben. Aber vielleicht wäre es doch einmal schön, wenn wir während unserer Festtage unsere Telefone an der Handy-Garage einparken würden?! Ein vielleicht ungewöhnlicher Vorschlag von mir, aber darüber nachzudenken, wäre ja auch schon ein kleiner Schritt. Genießt die Momente. In einem beruflichen Meeting habe ich selbst diese positive, wohltuende Erfahrung machen dürfen beziehungsweise müssen. Ich freue mich auf drei tolle Tage mit Euch und Ihnen, viele nette Gespräche unter- sowie ein fröhliches Miteinander und beende mein Grußwort mit einem Zitat von Michel de Montaigne: „Das Wort gehört zur Hälfte dem, welcher spricht und zur Hälfte dem, welcher hört“.

 

Text :Soester-Anzeiger

 

 


„Nehmen Sie am Miteinander teil“

Bruderschaften laden Flüchtlinge zu Festen ein:

 

 

OBERENSE : 

 

Als einen Beitrag zur Integration haben die sieben Enser Schützenbruderschaften, die in der Gemeinde lebenden Flüchtlinge zu ihren diesjährigen Schützenfesten eingeladen. Geplant ist die Teilnahme als Zuschauer an den Sonntagsumzügen
mit anschließender Einladung zu Kaffee und Kuchen sowie zum geselligen Beisammensein. Die jeweiligen Gruppen sollten
zehn bis 20 Personen groß sein, der Besuch von mehreren
Festen sei selbstverständlichkein Problem. Ebenso sind auch die Begleiter herzlich willkommen. Wobei sich die Bruderschaften freuen würden, wenn die Flüchtlinge ein reges Interesse am Kennenlernen der hiesigen Tradition und auf ein
geselliges Miteinander bekundeten. Die Einladungen an die Flüchtlinge in Ense mit
den Terminen aller Schützenfeste, den Namen aller hiesigen Brudermeister und deren
Telefonnummern sowie den Fotos der amtierenden Königspaare sind vom Oberenser
Brudermeister, Rainer Busemann im Auftrag der sechs weiteren Enser Brudermeister
dem Vorsitzenden des Vereins „Flüchtlinge werden Nachbarn“, Daniel Keil, zugeleitet
worden mit der Bitte um Weitergabe, Unterstützung und Angabe der Sprache,
wenn die Einladungen übersetzt werden sollen.

 

Wörtlich heißt es in der Einladung:

„Die sieben Enser Schützenbruderschaften laden Sie ganz herzlich ein, in diesem Sommer an den traditionellen Schützenfesten der Gemeinde Ense teilzunehmen.
Seien Sie an einem der jeweiligen Sonntage unsere Gäste sowohl bei den großen
Festumzügen als Zuschauer am Straßenrand als auch anschließend in den Schützenhallen.

Groß und Klein, Jung und Alt, alle sind herzlich willkommen. Nehmen Sie
am geselligen Miteinander teil. Die Königspaare mit ihren Hofstaaten heißen Sie
ebenso willkommen, wie alle Schützenbrüder und Besucher.
Wir freuen uns auf Sie.
Feiern Sie mit uns“. 

hr